Worauf es beim Reifenkauf wirklich ankommt
Das EU-Reifenlabel ist ein guter Startpunkt: Es zeigt Nasshaftung und Rollwiderstand jeweils in Klassen von A bis E sowie das Abrollgeräusch. Für Berlin und Brandenburg mit vielen nassen Tagen ist die Nasshaftung die wichtigste Angabe – wir empfehlen mindestens Klasse B. Das Label sagt allerdings nichts über Trockenbremsen, Laufleistung oder Schneegrip im Detail; dafür lohnen sich unabhängige Reifentests. Achte außerdem auf das Produktionsdatum: Auch neue Reifen können schon eine Weile gelegen haben, die DOT-Nummer verrät es. Winter- und Ganzjahresreifen brauchen das Alpine-Symbol. Und auf eine Achse gehören immer zwei gleiche Reifen. Am Telefon sagen wir dir ehrlich, ob sich ein Premiumreifen für dein Fahrprofil lohnt oder ob solide Mittelklasse reicht.